a) Dient zur Erklärung einer lokalen Variablen in einer Prozedur oder Funktion.
b) Dient dazu, den aktuellen DATA Zeiger lokal zu machen.
c) Dient dazu, einen lokalen Fehler-Behandler einzurichten.
Syntax: a)
LOCAL [
Variable] [
,VariableŒ]
b)
LOCAL DATA
c)
LOCAL ERROR
Argument: a) Auf die LOCAL Anweisung folgende
Variablen können von einem beliebigen Typ sein, also
a,
a%,
a$,
$buffer,
a() usw. Die Anweisung speichert den aktuellen Wert der genannten Variablen auf dem BASIC-Stapel, wo sie am Ende der Prozedur oder Funktion wieder abgeholt werden können. Das bedeutet, daß der Wert innerhalb der Prozedur geändert werden kann, ohne dadurch eine Variable gleichen Namens, die sich außerhalb der Prozedur befindet, in irgendeiner Weise zu gefährden. Am Ende der Prozedur wird der alte Wert der Variablen wieder hergestellt.
Hinweise: Lokale numerische Ausdrücke werden auf den Wert 0 initialisiert, logische Strings auf eine Null-Zeichenkette. Arrays (Felder, Tabellen) können als lokal definiert und dann mit der normalen
DIM Anweisung dimensioniert werden.
b) LOCAL DATA speichert den aktuellen Datenzeiger für die Dauer einer Schleife oder eines Funktions/Prozeduraufrufs auf dem Stapel. Auf diese Weise kann mit
RESTORE wiederhergestellt werden. Nach der Rückkehr von einer Funktion/Prozedur wird automatisch ein RESTORE DATA durchgeführt.
c) Siehe
LOCAL ERROR im Kapitel
Fehlerbehandlung in diesem Handbuch.
Beispiele:
LOCAL a$, len%, preis
LOCAL a(), B() : DIM a(2), B(4,5)
LOCAL ERROR