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Befehl zum Auflisten eines Programms.
Syntax: LIST [Zeilennummern-Bereich] [IFString]
Argument: Zeilennummern-Bereich gibt die erste und die letzte Zeilennummer des Programmteils an, der aufgelistet werden soll. Beide Werte sind fakultativ und müssen, wenn sie angegeben werden, durch ein Komma getrennt sein. Fehlen die Zeilennummern, wird für den ersten Wert 0 und für den letzten 65279 angenommen. Die IF-Anweisung wird, wenn vorhanden, von einer Zeichenkette (nicht in Anführungszeichen) gefolgt. In diesem Fall werden nur Programmzeilen aufgelistet, die diese Zeichenkette beinhalten.
Hinweise: Im Such-String, der auf die IF-Anweisung folgt, werden führende Leerzeichen als Teil der Zeichenkette aufgefaßt. So bewirkt der Befehl
LIST IF PRINT
die Auflistung der folgenden Programmzeilen:
100 PRINT "Ein Leerzeichen nach der Zeilennummer"
und
110 PRINT "Mehrere Leerzeichen nach der Zeilennummer"
unterdrückt jedoch diese Zeile:
120PRINT "Kein Leerzeichen nach der Zeilennummer"
Im Gegensatz dazu berücksichtigt der Befehl
LIST IFPRINT
alle drei Programmzeilen.
Die Zeichenkette nach IF wird einer Token-Umwandlung unterzogen, bevor es mit dem Programm verglichen wird. Von daher bewirken sowohl LIST IF PRINT als auch LIST IF P. alle Zeilen, die das PRINT Schlüsselwort erhalten, nicht jedoch LIST IF PR .
Weil der String nach IF in ein Token konvertiert wird, kann nur eine Version der Pseudovariablen (die alle durch zwei Tockens dargestellt sind) gefunden werden. Dieses agiert als Funktion (wie in PRINT TIME), nicht als Anweisung (wie in TIME=Ausdruck).
Beispiele: LIST Auflisten des ganzen Programms
LIST 1000, Auflisten des Programms ab Zeile 1000 bis Ende
LIST ,50 Auflisten von Anfang bis Zeile 50
LIST 10,40 Auflisten des Blocks zwischen Zeile 10 und 40 (inkl.)
LIST IFDEF Auflisten aller Zeilen, die DEF enthalten
LIST ,100 IFfred%= Auflisten aller Zeilen bis zu Zeile 100, die fred%= enthalten
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