Syntax:
FOR Variable=
Ausdruck TO Ausdruck [
STEP Ausdruck]
Anweisungen
NEXT
Argumente: Die
Variable kann ein numerischer Variablenverweis sein. Die Ausdrücke können beliebige numerische Ausdrücke sein, obwohl sie im ganzzahligen Bereich liegen müssen, wenn die
Variable eine Ganzzahl ist. Die Verwendung ganzzahliger Schleifenvariablen empfiehlt sich aus folgenden Gründen:
· die Schleifen werden schneller abgearbeitet
· Rundungsfehler werden vermieden
Bei Auslassung von STEP wird eine Inkrementierung von +1 angenommen. Eine FOR Schleife läuft wie folgt ab. Die Schleifenvariable wird auf den ersten Ausdruck gesetzt. Der Grenzausdruck und die Schrittgröße (STEP) - wenn vorhanden - werden für später vorgemerkt. Die Anweisungen bis hin zum gepaarten NEXT werden ausgeführt. An dieser Stelle wird STEP zu der Schleifenvariablen hinzuaddiert. Die Abschlußbedingung bei positiven Schrittgrößen ist, daß die Schleifenvariable größer als der Grenzwert ist, bei negativen Schrittgrößen, daß sie kleiner ist. Trifft diese Bedingung zu, geht die Kontrolle an die Anweisung nach NEXT; andernfalls zurück an die Anweisung direkt nach FOR.
Hinweise: Die Anweisungen zwischen einem FOR und dem entsprechenden NEXT werden wenigstens einmal abgearbeitet, da der Test für die Beendigung der Schleife erst bei NEXT, nicht schon bei FOR, durchgeführt wird. So wird auch eine Schleife, die mit
FOR I=1 TO 0 definiert wird, einmal ausgeführt, wobei I innerhalb der Schleife auf 1 gesetzt ist. Der Wert der Schleifenvariable nach Beendigung der Schleife sollte als undefiniert behandelt werden, und nicht verwendet werden, bevor er nicht durch eine Zuweisung rückgesetzt wurde.
Beispiele: FOR n=1 TO 100 STEP 2
REM Nur jede ungerade Zahl wird ausgegeben
PRINT n
NEXT