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Schlüsselwort zum a) Definieren oder b) Aufrufen einer benutzerdefinierten Funktion.
Syntax: a) DEF FNproz-Teil
b) FNproz-Teil
Argument: a) Für eine Beschreibung des Formats von proz-Teil siehe die Beschreibung von DEF in diesem Kapitel. Das Argument definiert die Namen und Typen der Parameter der Funktion (wenn zutreffend).
1000 DEF FNmin(a%,b%) IF a%<b% THEN =a% ELSE =b%
a% und b% sind die formalen Parameter. Sie stehen für die bei Aufruf von FNmin an die Funktion übergebenen Ausdrücke (die effektiven Parameter). Das Resultat einer benutzerdefinierten Funktion wird durch eine mit = beginnende Anweisung gegeben. Wie das obige Beispiel zeigt, kann eine Funktion mehr als ein = enthalten. Das erste, das bei der Ausführung entdeckt wird, bringt die Funktion zum Abschluß.
Hinweis: Benutzerdefinierte Funktionen können sich über mehrere Programmzeilen erstrecken und alle üblichen BASIC Anweisungen enthalten, z.B. FOR-Schleifen, IF-Konstruktionen usw. Sie können sogar lokale Variablen mit Hilfe von LOCAL definieren.
b) proz-Teil ist ein Bezeichner, der von einer Liste von Ausdrücken gefolgt wird (oder von Array- bzw. RETURN-Variablen), die den formalen Parametern in der DEF Anweisung der Funktion entsprechen. Das Ergebnis hängt von der Zuweisung ab, welche die Funktion abschließt, und kann folglich von jedem beliebigem Typ oder Bereich sein. Ein Beispiel eines Funktionsaufrufs:
PRINT FNmin(2*bananas%, 3*apples%+1)
Beispiele: a) DEF FNfact(n%) IF n%<1 THEN =1 ELSE =n%*FNfact(n%-1)
DEF FNhex4(n%)=RIGHT$("000"+STR$~(n%),4)
b) REPEAT PRINT FNhex4(GET) : UNTIL FALSE
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