Inhalt << < > >> Index
Passive Anweisung zur Definition einer a) Funktion oder einer b) Prozedur.
Syntax: a) DEF FNproz-Teil
b) DEF PROCproz-Teil
wobei proz-Teil die Form Bezeichner[(Parameterliste)] hat.
Parameter: Die wahlweisen Parameter, die in runde Klammern gesetzt und durch Komma voneinander getrennt werden müssen, können von einem beliebigen Typ sein, also z.B. parm, parm%, parm$, !parm, $parm. Bei Bedarf kann den Parametern ein RETURN vorangehen, wenn Resultate statt einfache Werte übergeben werden, z.B. a(), a$().
Zweck: Die DEF-Anweisung markiert die erste Zeile einer benutzerdefinierten Funktion oder Prozedur, und zeigt auch an, welche Parameter erforderlich sind, sowie ihren Typ. Die Parameter sind 'lokal' im Verhältnis zur Funktion oder Prozedur (mit Ausnahme der arrays) und dienen im Rahmen der Funktion/Prozedur als 'Stellvertreter' für die Werte der effektiven Parameter, die im Zeitpunkt des Aufrufs gelten.
Hinweise: Funktions- und Prozedurdefinitionen sollten ans Ende des Programms gesetzt werden, so daß sie nur ausgeführt werden, wenn ein Aufruf durch die entsprechende PROC Anweisung oder FN Funktion erfolgt. Die DEF Anweisung sollte stets das erste Element auf der Zeile bilden, da es andernfalls nicht gefunden wird.
Beispiele: DEF FNmean(a,b)
DEF PROCinit
DEF PROCthrow_dice(d%,tries,RETURN mesg$)
DEF PROCarray_determinant(a())
|
|
|